
Die Taufe ist ein besonderer Moment im Familienleben und in der Glaubensgemeinschaft. Damit du entspannt planen kannst, findest du hier eine übersichtliche Checkliste zur Taufe mit allen wichtigen Schritten – von den ersten Absprachen bis zur Feier.
- Wann soll die Planung der Taufe beginnen?
- #1 Wahl des Taufortes
- #2 Tauftermin
- #3 Taufpaten
- #4 Anmeldung der Taufe
- #5 Das Taufgespräch
- #7 Das Taufkleid
- #8 Die Tauffeier
- #9 Checkliste zur Taufe: die Gästeliste
- #10 Einladungen
- #12 Fotos
Taufe während Corona: Das solltest du wissen!
Bundesweit sind aktuell Taufen unter individuell geregelten Hygiene- und Abstandskonzepten der Länder wieder möglich.
In welchem Rahmen eure Feier stattfinden kann, entscheidet immer die zum Zeitpunkt des Festes bestehende Inzidenz. So sind ab dem 26. Juli Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 30 Teilnehmern, im Freien mit bis zu 50 Gästen wieder erlaubt.
Bitte beachte, dass alle Massnahmen immer eng vom Infektionsgeschehen abhängig sind und sich somit schnell ändern können. Wir empfehlen dir, dich im Vorfeld der Feier über die aktuellen Bestimmungen zu informieren.

Wann soll die Planung der Taufe beginnen?
Beginne frühzeitig, am besten rund drei bis vier Monate vor dem gewünschten Tauftermin. Viele Gemeinden bitten sogar um eine noch frühere Kontaktaufnahme, da Termine schnell vergeben sind. Weitere Schritte wie Einladungen, Deko oder die Wahl der Feierlocation können anschließend folgen. Eine Vorlaufzeit von etwa sechs Wochen ist für eine kleinere Taufe in der Regel ausreichend. Wenn ihr euch eine besondere Location für die Feier wünscht oder viele Gäste einladen wollt, müsst ihr möglicherweise aber sehr viel früher mit der Planung beginnen.
Wann soll die Planung der Taufe beginnen?
Mit der Planung der Taufe für dein Kind solltest du frühzeitig beginnen. Mit den administrativen Aufgaben solltest du bis zu drei Monate vor dem geplanten Tauftermin starten. Die weiteren Angelegenheiten kannst du anschliessend angehen. Jedoch solltest du auch hiermit nicht zu lange warten. In der Regel wird eine Vorlaufzeit von zwei bis sechs Wochen empfohlen.
Checkliste zur Taufe
Die folgende Checkliste zur Taufe lässt dich die wichtigsten Punkte zur Planung einer Taufe überblicken.
#1 Wahl des Taufortes
Überlege dir vorab, wo du dein Kind gerne taufen lassen möchtest. Dies kannst du sowohl in der Kirche deiner Heimatgemeinde tun oder, nach Absprache mit dem Priester deiner Gemeinde, auch an einem anderen Ort.
#2 Tauftermin
Nachdem feststeht, wo du dein Kind taufen lassen willst, solltest du den gewünschten Tauftermin festlegen. Je nachdem, wie gross deine Gemeinde ist, ist es sinnvoll, der Kirchengemeinde mehrere Termine zur Auswahl oder einen Zeitraum vorzulegen.
#1 Wahl des Taufortes
Ganz am Anfang deiner Checkliste zur Taufe steht die Frage, wo du dein Kind taufen lassen möchtest: klassisch in der Kirche deiner Heimatgemeinde oder – nach Absprache – in einer anderen Gemeinde. Sowohl evangelische als auch katholische Gemeinden ermöglichen Taufen außerhalb des eigenen Wohnorts, wenn beide beteiligten Pfarrämter zustimmen. Im Sommer kann zum Beispiel eine Taufe am Wasser besonders stimmungsvoll sein (Plan B für schlechtes Wetter nicht vergessen!).
#2 Tauftermin
Steht der Ort fest, folgt der Termin. Besonders in größeren Gemeinden kann es sinnvoll sein, direkt mehrere Termine oder einen Zeitraum vorzuschlagen. Kläre frühzeitig, ob die Taufe im regulären Gemeindegottesdienst oder in einem separaten Taufgottesdienst stattfindet.

#3 Taufpaten
Ein sehr wichtiger Punkt auf deiner Checkliste zur Taufe: Überlege, wer dein Kind als Patin oder Pate begleiten soll. Meist sind das enge Freund:innen oder Familienmitglieder. Wie viele Paten möglich oder vorgeschrieben sind, hängt von der jeweiligen Konfession ab. In beiden großen Kirchen spielt das Patenamt eine wichtige Rolle, die Voraussetzungen unterscheiden sich jedoch etwas je nach Konfession.
In katholischen Gemeinden werden mindestens einer und maximal zwei Paten benannt. Wenn zwei Personen dieses Amt übernehmen, müssen sie unterschiedlichen Geschlechts sein. Mindestens eine:r von ihnen muss der katholischen Kirche angehören, getauft und gefirmt sein und das entsprechende Mindestalter von 16 erreicht haben. Christinnen und Christen anderer Konfessionen können bei der Feier ebenfalls eine unterstützende Rolle übernehmen, werden jedoch offiziell nicht als Pate oder Patin geführt, sondern als sogenannte Taufzeug:innen.
In der evangelischen Kirche gibt es einige allgemeine Vorgaben, auch wenn Details je nach Landeskirche leicht variieren können. Grundsätzlich können Personen Patin oder Pate werden, die einer christlichen Kirche angehören, meist also getauft und konfirmiert sind. Mitglieder anderer ACK‑Kirchen sind ebenfalls zugelassen. Ist niemand aus der Familie evangelisch, muss jedoch mindestens ein Pate dieser Kirche angehören. Wünscht ihr euch Personen ohne Kirchenzugehörigkeit, können diese nicht offiziell als Paten eingetragen werden, werden aber häufig dennoch in die Feier einbezogen. Eine Taufe ohne Paten ist nur in besonderen Fällen möglich – dann muss mindestens ein Elternteil evangelisch sein.
Für das Patenamt benötigen die Gemeinden eine sogenannte Patenbescheinigung bzw. einen Nachweis der Kirchenzugehörigkeit.
#4 Anmeldung der Taufe
Für die Anmeldung der Taufe benötigst du in der Regel folgende Unterlagen:
• Geburtsurkunde des Kindes
• Personalausweise der Eltern
• Stammbuch, falls vorhanden
• Nachweise über die Kirchenzugehörigkeit der Paten
• Eventuell bestehende Taufscheine oder Trauschein der Eltern
Da jede Gemeinde leicht unterschiedliche Anforderungen hat, empfiehlt sich ein kurzer Anruf im Pfarrbüro. Viele Kirchengemeinden bieten inzwischen auch digitale Formulare an, die du vorab ausfüllen kannst.
#5 Das Taufgespräch
Einige Wochen vor dem Tauftermin findet das Taufgespräch statt. Dieses Gespräch dient dazu, euch und eure Wünsche kennenzulernen und gemeinsam Details zu klären. Folgende Punkte besprecht ihr dabei oft:
• Bedeutung und Ablauf der Taufe
• Auswahl eines Taufspruchs
• Musikalische Gestaltung (Gemeindelieder, Solo, Instrumentalmusik)
• Beteiligung von Eltern, Paten und Geschwistern
• Blumenschmuck und Deko
• Hinweise zur Kollekte
• Regeln zum Fotografieren im Gottesdienst
Viele Eltern empfinden das Taufgespräch als sehr schön und persönlich – ein Moment, der euch auf den besonderen Tag einstimmt.
#3 Taufpaten
Bevor du die Taufe bei deiner Kirchengemeinde endgültig anmelden kannst, solltest du dir Gedanken darüber machen, wer die Taufpatin beziehungsweise der Taufpate für dein Kind sein soll. Meist handelt es sich bei der Patin/dem Paten um ein Mitglied der Familie oder des engsten Freundeskreises.
#4 Anmeldung der Taufe
Anschliessend steht der Anmeldung der Taufe nichts mehr im Weg. Dafür brauchst du verschiedene Unterlagen: Taufscheine und – falls vorhanden – den Trauschein der Eltern, die Geburtsurkunde des Kindes sowie die Bestätigung über die Kirchenzugehörigkeit des Paten oder der Patin. Je nach Konfession ist es sogar erlaubt, mehrere Paten für dein Kind zu haben.
#5 Das Taufgespräch
Wenige Wochen vor dem geplanten Tauftermin solltest du dich noch einmal bezüglich eines Taufgesprächs an deine Kirchengemeinde wenden. Ein solches Treffen mit dem Priester deiner Gemeinde ist die Gelegenheit, den Gottesdienst rund um die Taufe gemeinsam zu gestalten. Oft ist es auch erwünscht, dass die Paten zu dem Termin mitkommen. Als Eltern oder Paten könnt ihr euch bereits im Vorfeld auf das Taufgespräch vorbereiten. Mache dir vorab über diese Punkte Gedanken:
- Bedeutung der Taufe
- Ablauf der Taufe
- Gestaltung der Taufe (z. B. durch Musik)
- Taufspruch
- Blumenschmuck und Dekoration der Kirche
#6 Die Taufkerze
Wie das geweihte Wasser, das bei einer Taufe über den Kopf deines Kindes gegossen wird, gehört auch die Kerze als Ritus zu einer Taufe. Eine solche Taufkerze kannst du vorab sowohl kaufen als auch selbst gestalten.

#7 Das Taufkleid
Traditionell trägt der Täufling ein Taufkleid in Weiß, das Reinheit und Neubeginn symbolisiert. Es kann schlicht oder aufwendig sein – beides ist gleichermaßen schön. Moderne Outfits oder Familienerbstücke sind gleichermaßen beliebt. Auch wenn heute nur noch der Kopf des Kindes bei einer Taufe mit Weihwasser benetzt wird, lohnt es sich, Wechselkleidung mitzubringen, um das Kind gegebenenfalls umziehen zu können, falls es bei der Taufe zu nass wird.
#8 Die Tauffeier
Wie groß oder klein ihr feiert, ist ganz euch überlassen. Viele Familien laden im Anschluss an die Taufe zu Kaffee und Kuchen oder zu einem gemeinsamen Essen ein. Dabei könnt ihr zu Hause feiern, im Garten, im Restaurant oder in einer gemieteten Location.
Wichtig für die Planung der Tauffeier (siehe auch #11):
• Für Sommerfeiern und beliebte Locations unbedingt sehr früh buchen
• Barrierefreiheit für ältere Gäste bedenken
• Ausreichend Schattenplätze oder Schlechtwetteralternativen einplanen
• Deko und Tischkarten passend zum Taufmotiv wählen
Eine stimmige Gestaltung lässt sich wunderbar mit eurer Papeterie verbinden – Einladungen, Menükarten und Dankeskarten greifen eure persönlichen Farben und Symbole auf.


#9 Checkliste zur Taufe: die Gästeliste
Weit oben auf der Checkliste zur Taufe steht die Frage, wie viele Gäste dabei sein sollen. Eine klare Gästeliste hilft bei der Wahl der Location und ist die Voraussetzung für die Planung von Essen, Sitzplätzen und Drucksachen wie Einladungen oder Tischkarten.
#10 Einladungen
Rund vier bis sechs Wochen vor der Taufe ist ein guter Zeitpunkt, die Einladungen zu verschicken. Natürlich ist das sehr individuell. Bei größeren Feiern ist es ratsam, ein paar Monate im Voraus die Einladungen oder Save-the-Date-Karten zu schicken, damit wirklich alle Gäste dabei sein können. Das gilt besonders, wenn Ferienzeit oder weitere Familienfeste anstehen. Deine Einladungskarten kannst du liebevoll mit Fotos, Illustrationen und einem kleinen, persönlichen Text gestalten.
Tipp: Du bist noch auf der Suche nach der perfekten Einladung zur Taufe? Hier findest du Inspiration.
Viele Eltern feiern die Taufe ihres Kindes traditionell mit einem kleinen Fest im Kreis der Familie. Dies kann sowohl zu Hause stattfinden als auch in einem Restaurant oder in einer anderen Location. Bei der Planung der Tauffeier solltest du folgende Dinge beachten:
Gästeliste
Überlege dir zunächst, wen du zur Taufe deines Kindes einladen möchtest. Entsprechend der Gästeliste kannst du auch den Ort für die Tauffeier aussuchen.
Einladungen
In der zweiten Phase der Tauf-Planung, also zwei bis sechs Wochen vor Tauftermin, solltest du die Einladungen an deine Gäste versenden. Diese kannst du ganz individuell nach deinem Geschmack gestalten.
Tipp: Du bist noch auf der Suche nach der perfekten Einladung zur Taufe? Hier findest du Inspiration.
Räumlichkeiten und Verpflegung
Kümmere dich in der zweiten Phase der Planung der Taufe deines Kindes auch um die Location, in der du die Taufe feiern willst. Auch über die Verpflegung deiner Gäste solltest du dir frühzeitig Gedanken machen.
Fotos
Möchtest du, dass ein professioneller Fotograf oder ein Familienmitglied den Moment der Taufe festhält? Auch diese Frage solltest du vorab für dich klären. Ausserdem ist es sinnvoll, mit dem zuständigen Priester der Taufe abzuklären, ob es während der Taufe erlaubt ist zu fotografieren.
#12 Fotos
Fotos sind eine wunderbare Erinnerung an den Tauftag. Kläre vorher mit der Gemeinde, ob während der Zeremonie fotografiert werden darf oder ob Bilder erst im Anschluss gemacht werden sollten. Viele Familien wählen eine Mischung aus offiziellen Fotos und spontanen Momentaufnahmen von Gästen.
Die Taufe ist ein ganz besonderer Moment. Nun bist du bestens vorbereitet und kannst den Tag ganz entspannt genießen. Nutze unsere Checkliste zur Taufe, um alle wichtigen Punkte im Blick zu behalten, und freue dich auf ein wunderschönes Fest, das euer Kind ein Leben lang begleiten wird. Wir wünschen euch ein rundum gelungenes Fest!
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