SO HEIRATET DEUTSCHLAND Studie 2022

SO HEIRATET DEUTSCHLAND Studie 2022

ÜBER DIE HOHZEITSSTUDIE

Wie heiratet Deutschland? Was ist den Paaren wichtig? Was sind die Trends 2022?

1.095 Paare und verheiratete Personen aus Gesamtdeutschland wurden zu ausgewählten Themengebieten rund um ihre Partnerschaft und ihre Hochzeit befragt. Untersucht wurden die Heiratsgründe, Familienplanung, Hochzeitskosten und -trends sowie die Planung der anschließenden Flitterwochen. Außerdem wurden die Paare zu deren Stimmungslage bezüglich Corona befragt.  

Die Studie wurde 2017 das erste Mal durchgeführt und wird seitdem jährlich zum Beginn der Hochzeitssaison neu aufgelegt, sodass sich Trends und Entwicklungen nachvollziehen lassen. Für die 6. Auflage der Studie „So heiratet Deutschland 2022“ liegt der Fokus dabei vor allem auf die Dating-Erfahrungen der Paare und Hochzeitspaare

Kernergebnisse

> Kennenlernen

„Per Klick zur wahren Liebe: An Dating Apps führt kein Weg mehr vorbei!“

Knapp ein Viertel der Paare (24 Prozent) hat sich online gefunden. Wie Paare zueinander finden, ist je nach Altersgruppe unterschiedlich. Zwar lernen sich in allen Generationen die meisten Paare über den Freundeskreis kennen (28 Prozent), dennoch steigt der Prozentsatz mit zunehmendem Alter (60 Prozent bei 45-54-Jährigen). Doch auch auf das soziale Umfeld ist Verlass. Jedes vierte Pärchen (28 Prozent) lernte sich über gemeinsame Freunde kennen und fand so die Liebe.

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> Dating

„Dating No-Gos 2022: Schlechte Hygiene und kein echtes Interesse am Gegenüber“

Vor dem „Ja” zu einer festen Partnerschaft steht das Dating, bei dem wir unser Gegenüber erst einmal richtig kennenlernen. Die Zweisamkeit kann jedoch durch einige Dating No-Gos schnell wieder vorbei sein. Neben einer schlechten Hygiene (89 Prozent) ist das absolute Dating No-Go ein mangelndes Interesse am Leben des Gegenübers (73 Prozent). Für mehr als sechs von zehn Befragten bedeutet ein Mangel an Kommunikationsfähigkeiten das Dating-Aus (61 Prozent).

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> Heiratsgründe

„Religion ist beim Heiraten eher Nebensache“

Die Deutschen heiraten aus Liebe. So geben 95 Prozent der Befragten an, die Ehe als Symbol für Liebe und Zusammengehörigkeit sei ein wichtiger bis sehr wichtiger Grund für die Hochzeit. Doch auch rationale Heiratsgründe sind den Deutschen wichtig bis sehr wichtig: 69 Prozent der Ehepaare heiraten aufgrund von rechtlichen Vertretungsvollmachten. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Religion hingegen ist laut der Ergebnisse der am wenigsten relevante Heiratsgrund: Für 52 Prozent der Befragten ist sie überhaupt nicht wichtig.

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> Trauung

„Kirchliche Hochzeiten sind besonders in Thüringen beliebt.“

Dieses Jahr haben sich 21 Prozent der Paare in der Kirche ihr Ja-Wort gegeben. Besonders hoch ist die Anzahl der kirchlichen Trauungen in Thüringen (33 Prozent), Bayern (31 Prozent), Nordrhein-Westfalen (25 Prozent) und Niedersachsen (23 Prozent). Viele kirchliche Hochzeiten spielten sich in diesem Jahr außerdem in der Hauptstadt ab. Hier gaben sich 2022 21 Prozent der Paare in Berliner Kirchen das Eheversprechen.

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> Budget

„Die Deutschen geben mehr aus als im Vorjahr: Jedes vierte Paar investiert 10.000 bis 15.000 Euro.“

Für den schönsten Tag im Leben greifen Brautpaare weiterhin tief in die Tasche: Jedes fünfte Paar gibt an, zwischen 1.000 bis 5.000 Euro für die Hochzeit auszugeben. Weitere 26 Prozent investieren sogar 10.000 bis 15.000 Euro. Richtig krachen lassen es sieben Prozent der Paare: Sie geben über 20.000 Euro für ihren besonderen Tag aus. 20 Prozent der Paare zahlten zwischen zwischen 5.000 und 6.000 Euro.

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> Tabus

„Langeweile und peinliche Redenschwinger? Gäste in Weiß bleibt Tabu No.1!“

Alle Augen auf… den Gast? Wer in Weiß auf der Hochzeit erscheint, überschreitet bei über der Hälfte der Brautpaare weiterhin eine Grenze. Für sie sind Gäste in den Farben des Brautpaares ein absolutes No-Go. Platz zwei der Tabus belegen hungrige Mäuler, die sich schon vor der Eröffnung am Buffet bedienen (84 Prozent). Doch auch peinliche Reden von Freund:innen und Verwandten können für 59 Prozent der Paare getrost unausgesprochen bleiben.

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Infografiken

Alle Studienergebnisse auf einen Blick.
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Beziehung in Zeiten der Corona-Pandemie

Einfluss von Corona

Eine Achterbahn der Gefühle - Langeweile für 26 Prozent der Paare

Die Pandemie hat starken Einfluss auf viele Bereiche unseres Lebens. So auch auf unsere Beziehungen. Wir fragten Paare, wie sie die Corona-Krise durchgestanden haben und welche Auswirkungen diese auf ihre Beziehungen hatte.

Etwas Positives hat auch die Krise: 58 Prozent der Befragten fiel es leicht, ihre Beziehung während der Corona-Pandemie zu führen. Die pandemiebedingte Krisenzeit hat einige Paare gestärkt und noch näher zueinander gebracht. Für 25 Prozent hatte Isolation und Co. sogar nur positive Einflüsse auf die Beziehung. 17 Prozent hingegen empfanden die Zeit als herausfordernd für die Zweisamkeit.

Welchen Einfluss hatte Corona auf Ihre Beziehung?

Herausforderungen

Die Pandemie und ihr Einfluss auf die Gefühlswelt

Zu der größten Herausforderung zählt die Langeweile. Jede:r Vierte (26 Prozent) findet, dass Langeweile und eintönige Routinen die Beziehung ins Stocken brachten. Die intensive Zeit zusammen in der Isolation hat insbesondere die Macken der Partnerin oder des Partners hervorgehoben. Für 16 Prozent war es besonders schwierig, damit umzugehen.

Die Corona -Pandemie hat besonderen Einfluss auf unsere Gefühlswelt. Als Folgen der von Unsicherheiten geprägten Zeit, zeigen sich bei vielen Angstzustände und psychische Probleme. Auch 14 Prozent der Paare empfinden das als eine der schwersten Belastungsproben für die Beziehung.

Stress aufgrund finanzieller Sorgen (13 Prozent), zu wenig “Me Time” (12 Prozent) und unterschiedliche Meinungen zu den COVID-Beschränkungen (7 Prozent) machten einigen Paaren zu schaffen.

Welche drei Herausforderungen haben Ihnen die meisten Schwierigkeiten bereitet?

Ausgleich während der Pandemie

Der Umgang mit Herausforderungen in der Pandemie

Wie lassen sich diese Tiefpunkte in der Beziehung am besten überwinden? Erstaunlicherweise finden lediglich 54 Prozent der Paare, dass ehrliche Kommunikation über Probleme zur Pflege der Beziehung beiträgt. Weitere 35 Prozent der Pärchen erfinden sich neu und suchen sich gemeinsame Hobbys. Doch auch die feste Vereinbarung von Zeit für sich allein, hilft 35 Prozent der Befragten, ihre Beziehung in Waage zu halten.

Knapp jedes vierte Paar (22 Prozent) führte seine Beziehung wie gehabt weiter. Mit den Freunden virtuelle Abende zu verbringen hat 17 Prozent der Paare geholfen, einen Ausgleich während der Corona-Krise zu finden. Eine Paartherapie in Anspruch genommen, um sich gemeinsam und professionell über Ängste, Probleme und die Zukunft der Beziehung auszutauschen, hat lediglich 1 Prozent der Befragten.

Wie achten Sie auf Ihre Beziehung?*

Kennenlernen

Kennenlernen

Fast jede:r Vierte findet die Liebe über das Internet und Dating-Apps

Die meisten Paare lernen sich über Freunde kennen: Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Befragten findet über den Freundeskreis zueinander. Platz zwei belegen das Internet und Dating-Apps. Auf diese Weise finden sich ganze 24 Prozent der Paare. Beim Feiern in einer Diskothek oder Bar lernen sich 16 Prozent der Paare kennen und rund 11 Prozent verlieben sich am Arbeitsplatz. Auch beim Ausüben eines gemeinsamen Hobbys oder im Verein sprühen die Funken – jede:r Zehnte findet hier sein/ihr Glück.

Besonders früh wussten jeweils neun Prozent der Befragten, wer der oder die Richtige ist: Sie trafen sich bereits in der Schule und im Studium oder bei der Ausbildung. Seit dem Sandkasten kennen sich lediglich zwei Prozent der Befragten und nur wenige Paare lernen sich über die Familie (4 Prozent) oder im Urlaub kennen (2 Prozent).

Wo haben Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin kennengelernt?*

Altersbedingte Unterschiede

Besonders Paare zwischen 45 und 54 Jahren suchen im Netz oder per App nach der großen Liebe

Je nach Altersgruppe lassen sich deutliche Unterschiede feststellen, wie Paare zueinander finden. Zwar sind Freunde in fast allen Generationen der meistgenannte Faktor, dennoch nimmt deren Wichtigkeit bei der Partnersuche mit zunehmendem Alter ab. Gerade Personen ab 45 Jahren finden vermehrt über das Internet oder Dating-Apps zueinander.

So treffen von den über 35-Jährigen durchschnittlich 36 Prozent online oder per App ihren Lieblingsmenschen. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es mit durchschnittlich 23 Prozent deutlich weniger. Befragte zwischen 45 und 54 Jahren lernen sich sogar zu 60 Prozent online oder über eine Dating-App kennen, was dem höchsten Prozentwert aller Altersgruppen entspricht.

Wo haben Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin kennengelernt?*

16-24 Jahre
25-34 Jahre
35-44 Jahre
45-54 Jahre
Regionale Unterschiede

Paare aus Bremen und Saarland lernen sich online kennen

In fast allen deutschen Bundesländern lernen sich Paare den Umfrageergebnissen zufolge am häufigsten über Freunde kennen – in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern sogar über 40 Prozent aller Befragten. In Sachsen sind es immerhin noch 33 Prozent, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen jeweils 32 Prozent.

Online Vorreiter sind die Bundesländer Bremen und das Saarland. Durch Swipe oder Like lernen sich 60 Prozent der Bremer und 63 Prozent der Saarländer kennen. Nicht so erfolgreich ist das Online Dating in unserer Hauptstadt. Unter allen Bundesländern finden in Berlin am wenigsten die Liebe im Internet (9 Prozent).

Wo haben Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin kennengelernt?*

Sandkasten
Schule
Ausbildung/Studium
Arbeit
Urlaub
Verein/Hobby
Internet/Dating-App
Party/Disko/Bar
Über Freunde
Über die Familie
63% der Saarländer lernen sich online kennen
63%der Saarländer lernen sich online kennen
Gleichgeschlechtliche Paare

Homosexuelle Paare finden ihren Partner oder ihre Partnerin auf der Arbeit

Für gleichgeschlechtliche Paare ist dieses Jahr die Arbeit eine der wichtigsten Quellen für das Liebesglück. Ganze 33 Prozent der Befragten haben auf diesem Wege zueinander gefunden. Dicht gefolgt von Dating-Apps und dem Internet. Jede:r Vierte findet hier die Liebe. Stark gesunken im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl derjenigen, die über Freunde ihr Glück fanden: Waren es 2021 30 Prozent, gaben 2022 nur 8 Prozent an, ihrem Partner oder ihrer Partnerin im Freundeskreis begegnet zu sein.

Auch bei einem gemeinsamen Hobby treffen sich viele gleichgeschlechtliche Paare: 17 Prozent fanden auf diese Weise zueinander. Darüber hinaus begegneten 17 Prozent ihrer große Liebe im Studium oder der Ausbildung und weitere acht Prozent schon im Sandkasten.

Wo haben Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin kennengelernt?*

Dating

Der erste Eindruck

Bei den meisten funkt es von Anfang an

40 Prozent der Befragten empfanden für ihren Partner oder ihre Partnerin von Anfang an Sympathie und warteten nicht lange mit dem ersten Date. Von Liebe auf den ersten Blick berichten immerhin 13 Prozent der Paare.

Während 22 Prozent der Befragten vorab bereits befreundet waren, gab etwa jede fünfte Person (21 Prozent) an, der oder die andere sei gar nicht ihr Typ gewesen. Anfangs überhaupt nicht leiden konnten sich lediglich 2 Prozent.

Welche Gefühle hatten Sie anfangs?

Der erste Schritt

Frauen sind noch immer zurückhaltend

Der erste Schritt ist oft der schwerste. Wenn es darum geht, nach einem ersten Date zu fragen oder der anderen Person seine Gefühle zu gestehen, fällt dieser scheinbar den Männern leichter.

Unter den Befragten ergriffen in 72 Prozent der Fälle die Männer die Initiative und wagten die Frage nach dem ersten Date oder das Geständnis ihrer Gefühle.

Wer hat den ersten Schritt gemacht?

72% der Männer ergreifen die Initiative beim Daten.
72%der Männer ergreifen die Initiative beim Daten.
Dating Dauer

Die meisten Paare daten zwischen einem und drei Monaten, bevor sie eine feste Beziehung eingehen

Wie viel Zeit zwei Menschen brauchen, um eine feste Beziehung einzugehen, ist ganz individuell. Mit 42 Prozent entscheidet sich jedoch die Mehrheit nach einem bis drei Monaten für eine offizielle Partnerschaft.

Etwa jedes fünfte Paar (18 Prozent) ließ sich mit der Entscheidung mehr als drei Monate Zeit. Schneller ging es für 39 Prozent der Befragten, die bereits nach weniger als einem Monat Dating ein offizielles Paar wurden.

Wie lange haben Sie "gedated", bevor Sie ein offizielles Paar wurden?

Faktoren bei der Partnerwahl

Intelligenz und Humor sind entscheidend

Die ersten Monate des Datings sind vorüber und die Frage der Fragen bahnt sich an: feste Beziehung, ja oder nein? Doch wie entscheiden wir nach der Kennenlernphase, ob ein Mensch wirklich zu uns passt? Welche Faktoren sind bei der Partnerwahl ausschlaggebend? Für etwa die Hälfte aller Befragten sind Intelligenz (50 Prozent) und ein ähnlicher Sinn für Humor (47 Prozent) wichtig bei der Wahl des Partners. Lediglich ein Prozent bewertet diese Faktoren als überhaupt nicht wichtig. Etwa vier von zehn Befragten (41 Prozent) bewerten den Humor bei der Partnerwahl sogar als sehr wichtig.

Ähnlich anziehend wirken auf die Befragten ein hohes Selbstvertrauen (wichtig für 41 Prozent) oder Gemeinsamkeiten bei den Werten (wichtig für 38 Prozent) sowie im Lebensstil (wichtig für 43 Prozent). Als vergleichsweise unwichtig für die Partnerwahl gelten Kriterien wie die gleiche Religion (für 45 Prozent „überhaupt nicht wichtig”), das Einkommensniveau (30 Prozent „eher nicht wichtig”) oder der soziale Status (29 Prozent „eher nicht wichtig”). Das Mittelfeld bilden Gemeinsamkeiten in Bezug auf die politischen Überzeugungen (30 Prozent „eher wichtig”) oder die Hobbys (34 Prozent „eher wichtig”). Doch bei der Partnerwahl kommt es bekanntlich nicht nur auf die inneren Werte an: Etwa vier von zehn Personen (39 Prozent) bewerteten ebenfalls die physische Attraktivität als eher wichtig. Für lediglich ein Prozent der Befragten kommt es auf diese überhaupt nicht an.

Welche Faktoren haben für Sie eine besondere Rolle bei der Partnerwahl gespielt?

Dating No-Gos

So wichtig ist das ehrliche Interesse am Gegenüber

Vor dem „Ja” zu einer festen Partnerschaft steht das Dating, bei dem wir unser Gegenüber erst einmal richtig kennenlernen. Die Zweisamkeit kann jedoch durch einige Dating No-Gos schnell wieder vorbei sein. Neben einer schlechten Hygiene (89 Prozent) ist das absolute Dating No-Go ein mangelndes Interesse am Leben des Gegenübers (73 Prozent). Für mehr als sechs von zehn Befragten bedeutet ein Mangel an Kommunikationsfähigkeiten das Dating-Aus (61 Prozent).

Der fehlende Sinn für Humor ist für 61 Prozent der befragten Paare ein absolutes Tabu. Sollte das Gegenüber keinen festen Job haben, ist das Date für etwa ein Drittel zum Scheitern verurteilt. Unsicherheit (14 Prozent) oder kein eigener Freundeskreis (15 Prozent) sind dabei nur für wenige ein Problem.

Welche Faktoren haben für Sie eine besondere Rolle bei der Partnerwahl gespielt?

Locations

Dating Locations

Cafés und Restaurants sind die Top-Locations für das erste Date

Die Vorlieben bei der Wahl einer passenden Location für das erste Treffen sind eindeutig: 28 Prozent der ersten Dates finden in einem Café oder Restaurant statt. Doch nicht immer muss sich die erste Verabredung in der Öffentlichkeit abspielen. Diese Meinung teilen 22 Prozent der Befragten und ließen ihr erstes Treffen in den heimischen vier Wänden stattfinden.

Ob Stadtparks, Wälder oder Seen – etwa jede:r Fünfte (19 Prozent) entscheidet sich für ein erstes Date in der Natur. Für lustige Spiele oder Aktivitäten sind die wenigsten Singles zu haben: Lediglich ein Prozent ist offen für diese lebhafte Form des ersten Treffens.

Wo hatten Sie Ihr erstes Date?

Die außergewöhnlichsten Dates 2022

Die außergewöhnlichsten Dates

Ehe & Partnerschaft

Beziehungsdauer

Die meisten Paare heiraten nach vier bis sieben Jahren

Mit dem Heiraten lässt man sich in Deutschland Zeit. Erst nach vier bis sieben Jahren Partnerschaft wagen sich 39 Prozent der Befragten vor den Traualtar. Weitere 24 Prozent warten acht bis fünfzehn Jahre und ein Prozent lässt sich sogar mehr als fünfzehn Jahre Zeit.


Bereits nach ein bis drei Jahren Partnerschaft heiraten rund 33 Prozent der Befragten. Eine Ehe, der weniger als ein Jahr Partnerschaft vorausging, schließen nur drei Prozent aller Befragten. Im Vergleich zum Vorjahr lässt sich hier eine steigende Tendenz zum frühen Heiraten erkennen.

Die meisten Paare heiraten nach vier bis sieben Jahren

Wie lange waren Sie ein Paar, bevor Sie geheiratet haben?

Heiratsantrag

Jede zehnte Ehe wird ohne offiziellen Heiratsantrag geschlossen

Beim Heiratsantrag bleibt Deutschland konservartiv. So geht den Umfrageergebnissen bei heterogeschlechtlichen Paaren zufolge in 83 Prozent der Fälle der Mann "auf die Knie", während in nur fünf Prozent der geschlossenen Ehen die Frau den Heiratsantrag macht. Die Tendenz ist jedoch steigend: Im vergangenen Jahr kam die entscheidende Frage in lediglich zwei Prozent der Ehen von der Frau.

Hingegen ganze zwölf Prozent der Ehen werden ohne traditionellen Heiratsantrag geschlossen. Das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Wer von Ihnen hat den Heiratsantrag gemacht?

Ort des Heiratsantrags

Zuhause werden die meisten Heiratsanträge gemacht

Zuhause ist es am schönsten – getreu diesem Motto werden 37 Prozent aller Heiratsanträge im trauten Heim gemacht. Den Antrag beim Spazierengehen oder Wandern zu stellen wird immer beliebter, hier kommt es in 19 Prozent der Fälle zu der großen Frage. Das sind acht Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr. Auch der Urlaub ist mit 28 Prozent ein beliebter Anlass für den Kniefall, was weitere neun Prozent mit der Antwort „am Strand“ bestätigen.

Das Restaurant wählen nur vier Prozent der Antragsteller:innen. Drei Prozent der Heiratsanträge werden darüber hinaus am Ort des Kennenlernens gemacht und zwei Prozent der Befragten stellen die Frage aller Fragen beim gemeinsamen Hobby.

Wo wurde der Heiratsantrag gemacht?

Liebe lieber ungewöhnlich

Die außergewöhnlichsten Heiratsanträge 2022

Den Heiratsantrag im Urlaub am Strand oder ganz klassisch in den eigenen vier Wänden? Das ist manchen Befragten offensichtlich zu „gewöhnlich“.

Viele Antragsteller:innen bewiesen große Kreativität und ließen sich für die alles entscheidende Frage ein ganz besonderes Setting einfallen. Hier die zehn ausgefallensten Heiratsanträge 2022:


Heiratsgründe

95 Prozent der Paare heiraten aus Liebe

All you need is love – so sehen es auch die Deutschen: 95 Prozent der Befragten geben an, dass die Ehe als Symbol für Liebe und Zusammengehörigkeit ein wichtiger bis sehr wichtiger Grund für die Hochzeit ist. Für 77 Prozent ist die Hochzeit zudem ein wichtiger Schritt in Sachen Familienplanung. Für 70 Prozent hat die Heirat zudem einen hohen traditionellen Wert.

Doch auch rationale Motive haben Einfluss auf die Entscheidung, den Bund der Ehe einzugehen. So sind rechtliche Vertretungsvollmachten für 69 Prozent ein wichtiger Heiratsgrund. Steuerliche Vorteile sind für 23 Prozent der Befragten ein wichtiger, für fünf Prozent sogar ein sehr wichtiger Anlass, um zu heiraten.

Religiöse Hintergründe spielen für 18 Prozent der Befragten nur eine untergeordnete Rolle, für 52 Prozent der Befragten sogar gar keine.

Welchen Einfluss hatten die nachfolgenden Gründe auf Ihre Entscheidung zu heiraten? 

Heiratsgründe nach Geschlecht

Besonders für Männer ist Tradition wichtig

Heiratsgründe nach Geschlecht*

Männer
Frauen
Regionale Unterschiede

Aus diesen Gründen wird in den einzelnen Bundesländern geheiratet

Heiratsgründe nach Bundesland

Liebe/Zusammengehörigkeit
Fest
Tradition
Wichtig für die Familie
Familienplanung
Religion
Steuerliche Vorteile
Vertretungsvorteile

Der große Tag

Trauung

Das Ja-Wort fällt nur im Standesamt!

Zwar ist eine kirchliche Hochzeit mittlerweile auch ohne standesamtliche Trauung möglich, tatsächlich rechtskräftig ist jedoch nur der standesamtliche Ehebund. Dementsprechend entscheiden sich 71 Prozent der Befragten für eine standesamtliche Eheschließung. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der kirchlichen Trauungen von 16 Prozent auf 21 Prozent gestiegen.

Der Trend zur Trauung durch einen freien Redner setzt sich im Jahr 2022 fort. Mittlerweile entscheiden sich fünf Prozent der Befragten für diese sehr persönliche und intime Art der Vermählung. Dazu haben drei Prozent der Befragten in ihrer Glaubensgemeinschaft geheiratet.

Wie haben Sie sich trauen lassen?*

Kirchliche und Freie Trauungen

Kirchliche Trauungen im Bundesländer-Vergleich

Besonders hoch sind die Zahlen der kirchlichen Trauungen im Süden und Osten Deutschlands: In Thüringen suchen 33 Prozent und in Bayern 31 Prozent der Befragten Gottes Segen. Doch auch in Nordrhein-Westfalen (25 Prozent), in Niedersachsen (23 Prozent) oder in Rheinland-Pfalz (22 Prozent) entscheiden sich viele Paare für den Gang in die Kirche.

Besonders wenige kirchliche Eheschließungen gibt es in Sachsen (11 Prozent), Hamburg (12 Prozent) und Hessen (13 Prozent).

Freie Trauungen sind besonders gefragt im Ausland (22 Prozent) und im Saarland (11 Prozent). In Baden-Württemberg lassen sich ganze neun Prozent von freien Redner:innen vermählen.

Kirchliche und freie Trauungen nach Bundesländern

Liebe/Zusammengehörigkeit
Fest
Hochzeitsgäste

Big, bigger, 2022 – das Jahr der großen Hochzeiten!

Die Hochzeitseinladungen und Save-the-date Karten sind verschickt und der Termin steht fest. Dieses Jahr wird groß gefeiert, denn jedes fünfte Paar (21 Prozent) lädt ganze 76 bis 100 Gäste zur Hochzeitsfeier ein. Etwas weniger groß feiern 19 Prozent – sie laden zwischen 51 und 75 Gäste zu ihrem großen Tag ein. Mit bis zu 150 Gästen feiern sogar zwölf Prozent der Befragten. Im Vergleich zum Vorjahr laden Hochzeitspaare somit wieder durchschnittlich mehr Gäste dazu ein, den großen Tag mit ihnen zu zelebrieren.

Hochzeiten im kleinen Kreis, zu dem nur engste Familienangehörige oder Freund:innen eingeladen sind, waren der Trend der letzten Jahre. Ein praktischer Nebeneffekt dieser so genannten Microweddings: Die Kosten bleiben überschaubar. Die Zahl der kleinen Hochzeiten mit weniger als 25 Gästen fiel jedoch wieder: 36 Prozent entschieden sich letztes Jahr unter anderem aufgrund der besonderen Bestimmungen für eine Feier im kleinen Kreis, dieses Jahr sind es nur elf Prozent.

Wie viele Gäste haben Sie zur Hochzeit eingeladen?

21% laden 76 bis 100 Gäste zu ihrer Hochzeit ein
21%laden 76 bis 100 Gäste zu ihrer Hochzeit ein
Hochzeitsgefühle

Ein Auf und Ab der Gefühle? Nicht bei unseren Paaren!

Hochzeiten können eine emotionale Achterbahnfahrt sein. Von der Planung bis hin zum großen Tag kann viel passieren, auf das wir nicht vorbereitet sind.

Das kann entweder in unglaublicher Freude oder purem Stress enden. Doch nach all dem Organisieren und Vorbereiten ist es das Wichtigste, dass das Brautpaar den Tag in vollen Zügen genießen kann.

Haben Sie Ihren Hochzeitstag genossen?

Zufriedenheit

Ein voller Erfolg für 86 % der Paare

Für 86 Prozent steht fest: die Hochzeit war ein voller Erfolg und wurde ausgiebig genossen. Zwölf Prozent konnten ihn nicht vollends genießen, sind aber dennoch zufrieden mit der Hochzeit („eher ja” 12 Prozent).

Glücklicherweise antworteten auf die Frage „Haben Sie Ihren Hochzeitstag genossen” nur zwei Prozent der Vermählten mit „Nein”. Grund hierfür war, dass Bräute und Bräutigame sich ihre Hochzeit schlichtweg anders vorstellten und diese nicht so wie gewünscht verlief (50 Prozent). Zwölf Prozent hätten die Hochzeit in einem kleineren Rahmen eher genossen.

Ein voller Erfolg für 86 Prozent der Paare

Warum haben Sie Ihren Hochzeitstag (eher) nicht genossen?*

Schwiegereltern

Schwiegerschreck ade! Deutsche Paare kommen gut mit den Schwiegereltern aus

In Filmen und Büchern spielen Schwiegereltern oft eine unfreundliche und abweisende Rolle. Jedoch entspricht dies nicht mehr der Realität. Jeweils 40 Prozent der Befragten kommen gut oder sehr gut mit den Eltern des Partners oder der Partnerin klar.

Für fünfzehn Prozent nehmen die Schwiegereltern einen neutralen Part ein. Ein schlechtes Verhältnis zu ihnen haben nur drei Prozent der Deutschen. Gar keinen Kontakt haben sogar nur zwei Prozent der Befragten.

Haben Sie ein gutes Verhältnis zu Ihren Schwiegereltern?

Stil & Inspiration

Inspiration

Pinterest ist die Inspirationsquelle No.1!

Bevor sich Braut und Bräutigam in die Hochzeitsplanung stürzen, gilt es unzählige Fragen zu klären: Pompöses Prinzessinnenkleid oder lieber schlicht und elegant? Stilvolle Hochzeit im Restaurant oder ganz ungezwungen am Strand? Wie soll die Deko aussehen und was soll es zu essen geben? Doch längst sind Brautpaare mit diesen Fragen nicht mehr auf sich allein gestellt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren und Inspiration für die eigene Traumhochzeit zu finden.

In vielen Themenbereichen stellen die sozialen Netzwerke Pinterest und Instagram die wichtigste Inspirationsquelle dar. 69 Prozent der Befragten pinnen sich Ideen auf ihre virtuellen Pinnwände. Das soziale Netzwerk Pinterest ist in seiner Bedeutung für die Hochzeitsinspiration im Vergleich zum Vorjahr zwar gesunken, ist und bleibt jedoch auch in diesem Jahr eindeutige Nummer Eins. Instagram hat im letzten Jahr stark an Bedeutung verloren – ließen sich letztes Jahr noch 76 Prozent der Paare von Instagram inspirieren, sind es dieses Jahr nur 51 Prozent. Großen Einfluss haben auch persönliche Empfehlungen von Freund:innen, Bekannten und Verwandten (20 Prozent). Sich von anderen Hochzeiten inspirieren lassen, hat jedes fünfte Paar (21 Prozent). Auch Hochzeitsblogs sind weiterhin eine sichere Quelle für Deko-Tipps. 14 Prozent vertrauen auf die Expert:innen mit eigenem Blog.

Viele Paare suchen aber auch abseits von Internet und Social Media nach der Inspiration: So blättern 11 Prozent in Hochzeitsmagazinen und weitere zwölf Prozent besuchen eine Hochzeitsmesse.Gänzlich auf Dekoration bei der Hochzeit verzichtet haben zwei Prozent der Befragten.

Wodurch lassen Sie sich bei der Hochzeitsvorbereitung inspirieren? *

69% finden ihre Inspiration bei Pinterest
69%finden ihre Inspiration bei Pinterest

Kosten

Finanzierung

Eher die Eltern der Braut unterstützen die Hochzeit finanziell

Selbst ist der Mann – und auch die Frau. 90 Prozent der Befragten geben an, ihre Hochzeit zumindest zum Teil selbst finanziert zu haben. Knapp ein Viertel (23 Prozent) erhielt dabei zusätzlich finanzielle Unterstützung von den Eltern der Braut und 19 Prozent von den Eltern des Bräutigams. Das Sammeln von Geldgeschenken auf der Hochzeit spielt für viele Paare eine wichtige Rolle. Hiermit fängt ein Drittel der Paare zusätzlich die Kosten der Hochzeit auf.

Drei Prozent der Befragten waren bei der Finanzierung der Hochzeit auf einen Kredit angewiesen, mit dem sie für Location, Catering, Hochzeitskarten, Danksagungskarten und mehr aufkamen.

Wer hat bei Ihnen die Kosten der Hochzeit getragen? *

Kosten

Jedes 4. Paar investiert 10.000 bis 15.000 Euro

Den schönsten Tag im Leben lassen sich Brautpaare einiges kosten: 20 Prozent der Befragten gaben zwischen 5.000 und 10.000 Euro für ihre Hochzeit aus.Weitere 26 Prozent investierten sogar 10.000 bis 15.000 Euro. Vierzehn Prozent sogar 15.000 - 20.000 Euro.

Immerhin 20 Prozent der Befragten kommen auch mit einem Budget unter 5.000 Euro zurecht. 2021 waren es nur 8 Prozent. Richtig krachen lassen es ca. sieben Prozent der Paare: Sie geben über 20.000 Euro für ihren besonderen Tag aus.

Würden Sie uns die Höhe Ihres Hochzeitsbudgets verraten (ohne Hochzeitsreise)?

Regionale Unterschiede

Sachsen-Anhalt hat keine Scheu vor hohen Summen

Die Bewohner:innen einiger Bundesländer geben für ihre Hochzeit deutlich mehr aus als der Rest Deutschlands: Richtig auf den Putz hauen steht für beispielsweise 32 Prozent der Berliner:innen und 17 Prozent der Paare in Niedersachsen auf dem Programm. Sie geben zwischen 15.000 und 20.000 Euro aus. Keine Scheu vor hohen Summen haben besonders Brautpaare aus Sachsen-Anhalt, 20 Prozent investieren 20.000 - 25.000 Euro in ihren großen Tag.

Würden Sie uns die Höhe Ihres Hochzeitsbudgets verraten (ohne Hochzeitsreise)?*

< 1.000 Euro
> 30.000 Euro
1.001 bis 5.000 Euro
5.001 bis 10.000 Euro
10.001 bis 15.000 Euro
15.001 bis 20.000 Euro
20.001 bis 25.000 Euro
25.001 bis 30.000 Euro
Lieber für mich behalten
Kostenfaktoren

Für Verpflegung greifen Brautpaare tief in die Tasche

Woran darf es bei der Hochzeit nicht fehlen? An gutem Essen und Trinken! Dafür geben die Brautpaare auch gerne ein wenig mehr aus als für Kleid, Anzug oder Location. 41 Prozent der Befragten investieren zwischen 4.000 und 15.000 Euro. Auch für die Location legen vierzehn Prozent der Paare ein wenig mehr finanzielle Mittel beiseite. Sie geben für ihre Traumlocation 1.000 bis 15.000 Euro aus.


Das Zeichen der Ehe wird mit einem Ring besiegelt. Für das kleine Schmuckstück geben 62 Prozent der Paare 1.000 bis 4.000 Euro aus. Damit sich jede Braut und jeder Bräutigam wohlfühlt, investieren viele auch für Anzug und Kleid mehrere tausend Euro. 56 Prozent der Paare geben 1.000 bis 4.000 Euro für das Brautkleid und 24 Prozent für den Anzug aus. Wobei der Anzug bei den meisten Paaren (70 Prozent) auch unter 1.000 Euro kosten darf.

Wie viel haben Sie für folgende Posten ausgegeben?

< 1.000 Euro
1.000-4.000 €
4.001-6.000€
6.001-10.000 €
10.000-15.000€
Über 15.000€
Nicht zutreffend

Dos & Don’ts

Dos & Don’ts

Der Gast in Weiß ist weiterhin ein absolutes Tabu

Weiß ist die Farbe des Brautpaares. Dementsprechend ist für 59 Prozent der Befragten ein Gast in einem weißen Kleid ein absolutes Tabu. Jede:r Vierte findet es zumindest schlimm, wenn ein Gast Weiß trägt. Doch nicht jede Braut möchte unbedingt die Einzige in Weiß sein. 16 Prozent der Befragten finden einen Hochzeitsgast in einem weißen Kleid durchaus akzeptabel. Für fünf Prozent ist dies sogar vollkommen in Ordnung.

Zudem möchten Brautpaare an ihrem großen Tag im Mittelpunkt stehen. So geben 84 Prozent der Befragten an, dass sie es als schlimm bis absolut tabu empfinden, wenn sich Gäste in den Vordergrund spielen. Auch Langeweile ist nicht gern gesehen: 72 Prozent der Deutschen finden es nicht in Ordnung, wenn die Gäste nicht tanzen. 54 Prozent ärgern sich über Gäste, die sich abseits aufhalten und dadurch die Feierlichkeiten verpassen. Doch die Brautpaare sind gnädiger geworden: Das sind fast 20 Prozent weniger als im Jahr zuvor.  Weiterhin empfinden über 59 Prozent der Befragten Reden, die Peinlichkeiten über die frisch Vermählten preisgeben, als schlimm bis absolut tabu. Hochzeiten haben ein straffes Programm, da kann es schnell vorkommen, dass der Hunger einen früher plagt als erwartet. Doch hungrige Gäste, die sich schon vor der Eröffnung des Buffets am Essen bedienen, sind für 84 Prozent schlimm oder sogar ein absolutes No-Go.

Als weniger schlimm empfinden es Brautpaare, wenn Handyfotos gemacht und in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram geteilt werden. 68 Prozent der Befragten finden dies mittlerweile akzeptabel oder völlig in Ordnung. Auch mit Gästen ohne Geschenk oder zu spät kommenden Gästen kann fast jede:r zweite Befragte leben (45 Prozent).

Was sind Ihrer Meinung nach absolute Tabus auf einer Hochzeit und wo können Sie beide Augen zudrücken?

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

So unterschiedlich sehen Männer und Frauen die Hochzeitstabus

Was sind Ihrer Meinung nach absolute Tabus auf einer Hochzeit und wo können Sie beide Augen zudrücken?

Männer
Frauen

Nach der Hochzeit

Flitterwochen

Jedes zweite Paar plant keine Hochzeitsreise

Nach dem Trubel der Hochzeit freuen sich viele Frischvermählte auf die wohlverdienten Flitterwochen. Doch nicht jedes Paar startet nach der Hochzeit in den Urlaub. Genau die Hälfte der befragten Paare ist nicht in ihre Reise zu zweit gestartet. Fast jedes vierte Paar hingegen hat im europäischen Ausland die Seele baumeln lassen. Vierzehn Prozent der Paare verbringen ihre Flitterwochen im heimischen Deutschland. Weniger beliebt, aber dennoch für einige Paare das Ziel der Flitterwochen, sind Asien (5 Prozent), Afrika (4 Prozent), Südamerika (2 Prozent), Australien und Nordamerika (jeweils 1 Prozent).

Jedes zweite Paar plant keine Hochzeitsreise

Wo haben Sie Ihre Flitterwochen verbracht?

Über die Studie

Über die Studie

So heiratet Deutschland 2022

Untersuchungsgegenstand: Die Studie „So heiratet Deutschland“ bildet den Status Quo bezüglich Beziehungen und Hochzeiten in Deutschland ab. Ermittelt wird, wo sich Paare kennenlernen, wie eine durchschnittliche Hochzeit aussieht, was Ehepaare bereit sind zu investieren, u.v.m. Hierfür wurden verheiratete Personen, Verlobte und Personen in einer festen Beziehung zu ausgewählten Themengebieten rund um die Liebe und den großen Tag befragt. Die Studie wurde 2017 das erste Mal durchgeführt und wird seitdem jährlich wiederholt.


Stichprobe: Befragt wurden 1.095 Studienteilnehmer:innen beider Geschlechter aus Gesamtdeutschland.


Befragungsmethode: Online-Umfrage


Befragungszeitraum: 11.02.2022-02.03.2022


Verwendung der Studienergebnisse: Alle Ergebnisse und Grafiken der Studie können kostenfrei genutzt werden. Bei Verwendung ist die kartenmacherei als Urheber kenntlich zu machen.