10 Gründe, warum Sie nicht auf Weihnachtskarten verzichten sollten

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Weihnachtskarten sind überbewertet und ihre Arbeit nicht wert? Ganz klares Nein! Ein kleiner Gruß zur Weihnachtszeit hat einen riesigen Effekt – vor allem bei Kunden und Geschäftspartnern. Die folgenden Gründe machen deutlich, warum es sich lohnt, auf Weihnachtskarten Wert zu legen.

1. Neue Geschäftsbeziehungen verstärken

Wenn Sie in diesem Jahr neue Geschäftskontakte geknüpft haben, ist ein Gruß zur Weihnachtszeit eine gute Gelegenheit, Ihre Wertschätzung dafür zum Ausdruck zu bringen. Der Vorteil der Weihnachtspost in diesem Fall: Sie treten Ihrem neuen Kunden oder Geschäftspartner nicht zu nahe, zeigen aber dennoch, dass Sie sich über die Bekanntschaft freuen. Außerdem geben Sie ein paar persönliche Details preis, die es dem Adressaten ermöglichen, Sie noch besser einschätzen zu können. Die Wahl des Designs und Textes sagen schließlich eine Menge über die Persönlichkeit des Absenders aus.

2. Alte Kontakte neu aufleben lassen

Natürlich lassen sich auch etwas eingeschlafene Geschäftsbeziehungen durch einen wohlgesonnenen Weihnachtsgruß wiederbeleben. Haben Sie von einem Kunden oder Geschäftspartner schon länger nichts mehr gehört, können Sie den Kontakt mit einer Weihnachtskarte wiederaufleben lassen.

3. Kleine Einblicke gewähren

Gerade zu Weihnachten blickt man zurück auf die Ereignisse, Leistungen und Missgeschicke des bald vergangenen Jahres. Sein eigenes Resümee kann man wunderbar in der Weihnachtspost formulieren. Was waren die diesjährigen Meilensteine? Wie geht es dem Unternehmen? Gab es große Veränderungen? Wichtig zu beachten: Eine Weihnachtskarte darf keine Werbepost werden, aber ein paar besondere Einblicke geben.

Die Meilensteine des Jahres können in der Weihnachtskarte benannt werden – ohne Eigenwerbung zu betreiben. ©iStock/ Eva Katalin

4. Einfach mal Danke sagen

Im hektischen Arbeitsalltag geht ein ernstgemeintes Danke oft unter. Eine Weihnachtskarte bietet die ideale Möglichkeit, um seine Wertschätzung auszudrücken – für die außergewöhnliche Zusammenarbeit, besonders langanhaltende Kundentreue, den allerersten Auftrag, gute Bewertungen und Weiterempfehlungen oder konstruktive Kritik. Anlässe dafür gibt es zahlreiche.

5. Das Geschäftsjahr reflektieren

Für das eigene Unternehmen kann das Schreiben von Weihnachtspost auch den Charakter eines kleinen Workshops bekommen. Unausweichlich stellt man sich bei der Erstellung die elementaren Fragen: Was ist dieses Jahr gut gelaufen? Was ist verbesserungswürdig? Wofür sind wir dankbar? Das erdet und schafft wichtige Ansätze für das neue Geschäftsjahr.

Tipp: Sie sind noch auf der Suche nach der perfekten geschäftlichen Weihnachtskarte? Hier finden Sie Inspiration.

6. Weihnachtsgrüße zum Anfassen und Aufstellen

Zu Zeiten von E-Mails ist es etwas ganz Besonderes, freundliche Grüße zum Anfassen zu erhalten. In vielen Firmenbriefkästen liegen schließlich auch zur Adventszeit hauptsächlich Rechnungen und Werbung. Eine persönlich gestaltete Weihnachtskarte fällt dazwischen besonders auf. Vor allem frühzeitig versendete Post kann die ganze Adventszeit des Kunden oder Geschäftspartners bereichern. Eine Papierkarte landet nicht im Spam-Filter und wird übersehen – im Gegenteil: Sie wird oft als Dekoration im Büro verwendet und sorgt aufgestellt nachhaltig für Adventsstimmung.

7. Persönliche Botschaft verbreiten

Auch wenn Sie Weihnachtskarten nutzen, um ein kleines Update über Ihr eigenes Unternehmen zu geben, sollte der Adressat Ihrer Grüße die größte Beachtung finden. Die Botschaft, dass Sie in ihm etwas Einzigartiges sehen, sollte gerade an Weihnachten nicht zu kurz kommen. Über individuelle Zeilen, denen anzumerken ist, dass diese mit Bedacht und Sorgfalt gewählt sind, freut sich jeder. Lassen Sie Ihre Worte zu den Feiertagen also ruhig persönlicher werden.

Weihnachtskarten Gründe
Gerade in unserer digitalen Zeit ist es immer etwas Besonderes, einen persönlichen Gruß auf Papier zu erhalten. ©iStock/nicolas_

8. Weihnachtskarte als PR-Instrument nutzen

Die Business-Weihnachtskarte zum Jahresende ist ein altbewährtes PR-Instrument. Gutes Timing und eine persönliche Ansprache sind auch hier das A und O. Gelingt dies, ist die Post eine wunderbare Möglichkeit, sich beruflich zu positionieren. Obendrein haben Unternehmen die Möglichkeit, in der Wahl des Motivs und des Texts ein Stück der Unternehmensphilosophie auszudrücken. Gerade in unserer digitalen Zeit ist es für Kunden und Geschäftskontakte etwas Besonderes, einen persönlichen Gruß auf Papier zu erhalten. Wer beruflich Weihnachtspost verschickt, nutzt die einmalige Chance, sich wohltuend durch eine persönliche Geste abzuheben.

9. Zeit schenken

Allein für die Vorbereitungen für das Schreiben eines Briefes benötigen Sie einige Überlegungen: Was schreibe ich, wie soll der Text angeordnet sein und mit welchem Schreibgerät oder Programm verfasse ich den Brief? Einen Brief zu schreiben braucht daher Zeit. Diese Zeit wird dem Empfänger geschenkt und ist viel wertvoller als andere materielle Dinge. Wenn Sie Weihnachtspost verschicken möchten, sollten Sie jedoch frühzeitig mit der Planung beginnen, damit sie nicht doch noch zum Stressfaktor wird. Die Aufgaben müssen klar verteilt und deutliche Timings gesetzt werden. Am besten versenden Sie Ihre Weihnachtskarten direkt zum ersten Advent, denn je später diese ankommen, desto eher werden sie in der Weihnachtshektik oder auch zwischen anderen Karten untergehen.

10. Erinnerungen schaffen

Wenn Sie Ihren Geschäftskontakten wohlwollend und aufmerksam begegnen, werden Sie auch eine positive Rückmeldung erhalten. Man wird sich gern an Sie erinnern. Eine E-Mail oder WhatsApp-Nachricht zu Weihnachten wird schnell gelöscht. Eine schöne Karte, hinter der eine Idee steckt, schaut man sich gern länger an. Und wer weiß: Vielleicht könnte die Erinnerung an eine gelungene Weihnachtskarte bei der nächsten Auftragsvergabe das Zünglein an der Waage sein.

Headerbild: ©FluxFactory